Hello Goodbye

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Britti wünscht allen, die sie lieb hat und den anderen auch ein exorbitant verflucht cooles oberaffentittengeiles (sagt man dis noch) 2008!
Und alle Raucher, die sich dit Uffhören zum Vorsatz gemacht haben, und nich durchhalten, kriegen von mir eins aufe Ommel. (Die anderen Raucher auch.)
So, und da sich hier kommentartechnisch der Schlendrian eingeschlichen hat, greife ich zu einer undurchschaubaren List: Mein Süllwesta war sehr angenehm. Mit Fondue, Bowle, verhältnismäßig wenig Suff, spaßigen Hütchen und Bleigießen. Ich guß ein kleines Arschloch. Wie wars bei Euch? ;-)

26 Responses to “Hello Goodbye”

  1. Stefan Says:

    Keine Ahnung wie es war, ich wachte am 1.1. morgens um 15 Uhr auf, mit nem Schädel, der nicht durch die Bad-Türe passte und ner Verbrennung am rechten Zeigefinger und hatte keine Ahnung, wann ich wie nach Hause gekommen bin. Also mit wie meine ich die Fortbewegungsart. *hüstel*

  2. Alex Says:

    Wünsch dir allet Jute fürs neue Jahr, liebste Britti.
    Ich hab Champagner getrunken, wie es sich im Land der Franzosen gehört. :) Und bin fit im neuen Jahr auf dem Hang gewesen und habe mich des Schnees erfreut.

  3. Britta Says:

    echten schampus? janich! dis gloobich nich! schön, dass de wieder da bist! :-)

  4. Alex Says:

    Doch - echter Schampus. :) Aber Bier is besser. ;)

  5. Stefan Says:

    Jaja, nobel geht die Welt zugrunde. Aber ich darf nicht lästern, immerhin hatten wir Lachs und Kaviar und Shrimps und Hirschbraten und …

  6. o. Says:

    dir ooch allet erstrebenswerteste und vor allem, aus jegebenem anlass, ditt allerherzlichste, juteste und beste zum orden- und ehrentag!!!
    hoch sollse leben, janz ville mal hoch!!!

  7. Britta Says:

    oh, vielen danke, herr o. lasse mich gerne mit teuren, noblen köstlichkeiten beschenken. ;-)

  8. o. Says:

    na gut, weil du es bist - und weil es dein orden- und ehrentag ist - und weil du so hoch leben sollst, wie es nur geht, schenke ich dir hiermit die allerteuerste und allernobelste köstlichkeit, die die welt jemals sah:

    Ladislaus und Komkarlinchen

    Es war einmal ein Landsknecht,

    Der hatte eine Maus,

    Die Maus hieß Komkarlinchen,

    Der Landsknecht Ladislaus.

    Der Landsknecht liebt das Kämpfen,

    Die Beute und die Ehr,

    Aber sein Komkarlinchen,

    Das liebt er noch viel mehr.

    Sie aß von seinem Brote,

    Sie schlief in seinem Bart,

    Sie wohnt in seiner Tasche

    Auf weiter Kriegesfahrt.

    Nur wenn in eine Schlacht ging

    Der Landsknecht mit der Maus,

    Sprang sie ihm auf den Rock und

    Nahm wie der Wind Reißaus.

    Da wurd er sehr bekümmert

    Und lief ihr hinterher

    Die Kreuz und auch die Quere

    Durchs ganze römische Heer.

    Und weil sie lief nach hinten

    Und niemals lief nach vorn,

    Ging ohne ihn die Schlacht halt

    Gewonnen und verlorn.

    Der Krieg wurd immer älter,

    Der Krieg wurd dreißig jahr,

    Älter als mancher Landsknecht

    Alt geworden war.

    Und die das Kämpfen liebten,

    Die Beute und die Ehr,

    Die lagen schon begraben

    In Sachsen und am Meer.

    Jedoch aus allen Wettern

    Kam heilen Leibs heraus

    Dank seinem Komkarlinchen

    Der Landsknecht Ladislaus.

  9. Katzel Says:

    Das ist ja mal ein allerliebster Beitrag!

    Wenn wa grad bei poetischen Ergüssen sind, möcht ich an dieser Stelle an ebensolche aus uralten Zeiten erinnern. Frau Annbritt, da waren wir noch jung!!!!

    Britta, die Alte, sitzt inner Gletscherspalte! ;-))

    Und trotzdem, aus noch gegebenem Anlass: immernoch alles Liebe und teure Geschenke, die deine neue Reife unterstreichen mögen! :-)

  10. Britta Says:

    na da unterstreichen se lange …

  11. Britta Says:

    lieber ole, einen sehr sehr herzlichen geburtstagskommentar darf ich nun meine eigen nennen. ganz bezaubernd. won wem ists?

  12. o. Says:

    na von peter hacks natürlich!
    und, kannstes schon aufsagen?
    wenn nicht, dann hier noch eins von herrn hacks, nachträglich zum geburtstag und natürlich auch zum lernen:

    DER MONARCH

    Herr Ludewig von Frankreich,
    Bekannt vor langer Zeit,
    Der hielt nicht für belangreich
    Die Kunst der Reinlichkeit.

    Er hatte goldne Kleider
    und Puder im Gesicht,
    Doch ein Stueck Seife, leider,
    Das hatte Ludwig nicht.

    Im Schlosse zu Versailles
    Schritt er von Raum zu Raum.
    Ansehnlich eines Teiles,
    Doch andern Teiles kaum.

    Denn wenn er kam, dann bueckten
    Die Herrn sich bis zum Schug
    Und wenn er ging, dann drueckten
    Sie sich die Nase zu.

    Er war ein großer Koenig,
    Genennet war sein Nam,
    Doch liebte ihn halt wenig,
    Wer ihm naeher kam.

    Zwei Doktoren der Sorbonne
    Beschrieben ihn genau:
    Er glaenzte wie die Sonne,
    Er roch wie eine Sau.

  13. Britta Says:

    hihi! süß. à la “jule wäscht sich nie”. mehr!

  14. o. Says:

    na frolleinchen, solch epochale meisterwerke finden sich schwer und hätteste nicht gerade erst jubeltach jehabt, gäbs jetzt mecker für die ultrakurzen kommentare!

  15. Britta Says:

    in der kürze liegt doch aber bekanntermaßen die würze. und deswegen hör ich auch bei diesem hier jetzt au…

  16. o. Says:

    nachtrag ßu ebens:
    strafe gefunden, ick gieße einfach tiefdunkle tristesse über dir aus:

    BIM, BAM, BUM
    Ein Glockenton fliegt durch die Nacht,
    als hätt er Vogelflügel;
    er fliegt in römischer Kirchentracht
    wohl über Tal und Hügel.

    Er sucht die Glockentönin BIM,
    die ihm vorausgeflogen;
    d.h., die Sache ist sehr schlimm,
    sie hat ihn nämlich betrogen.

    “O komm,” so ruft er, “komm, dein BAM
    erwartet dich voll Schmerzen.
    Komm wieder, BIM, geliebtes Lamm,
    dein BAM liebt dich von Herzen!”

    Doch BIM, daß ihrs nur alle wißt,
    hat sich dem BUM ergeben;
    der ist zwar auch ein guter Christ,
    allein das ist es eben.

    Der BAM fliegt weiter durch die Nacht
    wohl über Wald und Lichtung.
    Doch, ach, er fliegt umsonst! Das macht,
    er fliegt in falscher Richtung.

    Christian Morgenstern

  17. Britta Says:

    oh, den mag ich auch sehr gerne. gar nicht trist. nur ganz klitzebisschen. konnte mit 5 schon das “nasobem” aufsagen. willstes hörn?

  18. o. Says:

    dit nasobem ist doch meine mama, habense aufgeschrieben, als sie uns mal beim spazierengehen erwischt haben…

  19. Britta Says:

    was?

  20. o. Says:

    jawohl.
    und wennde dir nicht mehr mühst, wirste dieses hier:
    vorab: kunkel ist das, woran sich dornröschen stach, also das, wo das garn draufgewickelt ist und kamisol ist der vorfahr des t-shirts, also kragenlos und nur bisschen ärmel. oder so.

    Das Weiblein (Brittlein?) mit der Kunkel

    Um ’stille Stübel schleicht des Monds
    barbarisches Gefunkel –
    im Gäßchen hoch im Norden wohnt’s,
    das Weiblein mit der Kunkel.

    Es spinnt und spinnt. Was spinnt es wohl?
    Es spinnt und spintisieret…
    Es trägt ein weißes Kamisol,
    das seinen Körper zieret.

    Um stille Stübel schleicht des Monds
    barbarisches Gefunkel-
    im Gäßchen hoch im Norden wohnt’s,
    Das Weiblein mit der Kunkel.

  21. Britta Says:

    is ja gar keine strafe!!! :-) nimmste mir nachher mit? klimper, klimper …

  22. o. Says:

    klar doch, dit gässchen hoch im norden liegt doch uff meinem weg druff!
    barbarisch funkelnd,
    schleichmond

  23. Britta Says:

    ergebensten dank! :-)

  24. o. Says:

    damittet hier ma weitajeht hier der eben versprochene englische kinderreim:

    hector protector was dressed all in green
    hector protector was sent to the queen
    the queen did not like him
    nor did the king
    so hector protector was sent back again

  25. Britta Says:

    für alle, die des englischen nicht mächtig sind:

    ole popole hatte wat jrünet an
    ole popole sollte damit die printzessin besuchen
    die fandit nich toll
    auch der printz sachte: is oll
    ole popole vor frust sich kauft kuchen.

  26. Britta Says:

    (aber in echt fand die printzessin dein hemdchen doch toll …)

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